Ede und Mitch

030 Ede und Sten – Vorbereitung und Reise aus weiblicher Sicht mit Ede – Elke Klinger


Dies ist der zweite Teil der Mini-Serie mit Ede und Sten.
Was war deine größte Schwierigkeit bei der Vorbereitung?
Bei der Vorbereitung war die größte Schwierigkeit, mein bisheriges Leben, also gefühlt hinter mir zu lassen. Also meinen geliebten Job, meine Freunde, die Kinder. Das war das Schwierigste einfach zu sagen ich habe das Gefühl, dass sich da was ganz gravierend ändert, ich wusste überhaupt nicht was es ist, es hat sich wirklich angefühlt als ob ich mit verbundenen Augen in eine völlige Leere springe, von der ich nicht weiß wohin ich springe, aber ich habe gewusst was ich alles hinter mir lasse und das war in der Vorbereitung unglaublich schwierig für mich.

Ja, und du hast gewusst du springst.
Und ich habe gewusst ich springe, also ich habe auch gewusst, dass ich springen will, also dass ich irgendwie das jetzt auch erfahren will, also am Abgrund stehen bleiben wäre für mich nicht in Frage gekommen. Also das hätte sich dann für mich komplett unfertig angefühlt, nicht zu Ende gebracht, und in sofern ich wusste, dass ich springe und springen will, aber ich hatte da unglaubliche innere Kämpfe mit mir auszustehen.

Und wie war es dann nach der Reise in der Beziehung auf die Sachen die du hinter dir gelassen hast, also Sachen und Menschen?
Ja, also nach der Reise war natürlich alles komplett anders, also ich hab dann schon während der Reise gemerkt, das ich nicht in was Schwarzes gesprungen bin, also so ab der Hälfte der Reise würde ich mal sagen, bis dahin war der Sprung immer noch in ein undurchdringliches dunkles Etwas. Und ab der Hälfte der Reise, also so nach fünf Monaten in etwa, habe ich dann gemerkt, dass in diesem Springen auch ein Sich-Fallen-Lassen mit drin steckt und dass mir dieses Sich-Treiben-Lassen, so Zufälle die dann kommen, das was mein Leben dann plötzlich ausgemacht hat, dass das das Allerbeste ist was mir geschehen konnte. Und ich konnte mich von Tag zu Tag mehr auf diese Zufälle einlassen und habe gelernt, dass der Druck, den ich früher in meinem Leben immer meinte zu brauchen, damit ich Dinge voran bringe, dass ich den einfach sein lassen kann und dass die Dinge die mir begegnen die Besten sind die es geben kann. Und mit diesem Gefühl bin ich dann auch zurückgekommen, das hat natürlich hier dann auch zu großen Irritationen wiederum bei vielen Freunden zum Beispiel auch geführt. Die gesagt haben: „Na hallo, du warst doch immer so Augen auf und durch, und klar, machen wir noch und jetzt auf einmal bist du so relaxed und hast keine Lust oder sagst, och muss auch nicht sein. Wo ist denn die alte Elke hin?“ Also die Irritation war dann wirklich auf der Seite einiger Kunden und auch einiger Freunde. In meiner neuen Haut fühle ich mich aber um Welten wohler und angekommener. Und habe so das Gefühl es ist ein Stück weit wie ein anderes Leben, das ich seit dem führe.“

Weiter geht es in der Podcast Folge, höre sie Dir gleich an.
Deine / Eure Website, wo finden wir weitere Infos über Dich / Euch?
www.2015.edeundsten.de
www.weltreise-buch.edeundsten.de
www.reisehunger.edeundsten.de


Zur Mini-Serie mit Ede und Sten.

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